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Facebook: Organische Reichweite durch richtiges Community Management steigern

28. März 2019 Dennis

Was gutes Community Management auch 2019 noch bringt

Noch nie zuvor haben beinahe alle großen Verlage und Publisher auf Facebook so sehr unter geringer Reichweite ihrer Posts gelitten wie im Jahr 2018. Das stellte Meedia kürzlich in einer Studie fest. Das Medienportal wertete dafür über einen längeren Zeitraum insgesamt 1500 Seiten deutschsprachiger Medien aus. Das Ergebnis: Im Rekordmonat März 2017 sammelten die untersuchten Facebookseiten etwa 122,6 Millionen Likes, Reactions, Shares und Kommentare mit ihren Posts. Im September 2018 sank dieser Wert um mehr als die Hälfte auf 56,1 Millionen und im Oktober 2018 auf 56,8 Millionen. 

Grund für diesen drastischen Einbruch war die Entscheidung von Facebook, die Reichweite bei Medienposts in den Timelines seiner Nutzer zu benachteiligen. Beiträge von Freunden, Familien und Bekannten sollten laut Facebookgründer Mark Zuckerberg wieder stärker in den Fokus rücken. Doch wie kann ich auf andere Weise wieder für organische Reichweite sorgen? 

Es kommt nicht nur auf den Content an

Auch wenn der genaue Algorithmus hinter Facebook ein großes Geheimnis ist: Eigene Beobachtungen unseres mehr als 100 Seiten starken Netzwerks lassen die Annahme zu, dass eine hohe Interaktion ein wesentlicher Faktor ist, um die Reichweite eigener Beiträge zu erhöhen. Maßgeblich dafür ist das Zusammenspiel zwischen gutem Content und passendem Community Management.

Das bedeutet: Je besser der Inhalt die Fans dazu einlädt, ihn zu kommentieren, zu liken oder zu teilen, desto höher ist die Interaktion – und schließlich auch die Reichweite. Ein weiterer Effekt: Eine disziplinierte und stetige Pflege der Community sorgt in der Regel nicht nur für Wachstum der Facebook-Seite, sondern bietet die Möglichkeit, mehr über seine Zielgruppe zu erfahren und den Content darauf abzustimmen. 

Ein reger Austausch mit den Fans gelingt jedoch nur, wenn ein Unternehmen klare Richtlinien für das Community Management aufstellt. Folgende grundlegende Tipps solltest du dabei beachten:

  • Sprich Follower und Fans direkt an. Vermeide allgemeine Formulierungen oder Floskeln.
  • Auf Kritik und Fragen solltest Du möglichst schnell, also innerhalb weniger Stunden reagieren. Je früher die Antwort, desto besser fühlt sich der Nutzer bei dir aufgehoben.
  • Lege einen einheitlichen Kommunikationsstil fest.
  • Suche den Dialog mit deinen Fans. Das ist besonders wichtig, wenn ein Shitstorm droht. Gib Fehler zu, sei dabei möglichst transparent. Nimm konstruktive Kritik an.

Beitragstyp sinnvoll wählen

Damit überhaupt Interaktion entstehen kann, muss vorher der passende Content geschaffen und gepostet werden. Doch welche Art von Post schlägt sich dabei am besten? Eine Antwort darauf hat das Social-Media-Analyse-Tool Quintly gesucht. Das Unternehmen hat im Zeitraum von Januar bis Dezember 2018 etwa 94.000 Pages und  105 Millionen Facebookposts analysiert. Dabei kam heraus: 55 Prozent aller Beiträge sind Links. 29 Prozent enthalten Fotos, 14 Prozent sind Videos. 

Dabei sind es vor allem Videos, die derzeit die höchste Interaktionsrate erzielen. Diese ist laut Studie um 65 Prozent höher als bei einem Bildbeitrag. Linkposts, die den größten Anteil bei den untersuchten Seiten ausmachen, haben die niedrigste Interaktionsrate. Sie ist um 72 Prozent niedriger als bei den Videobeiträgen. 

Posting-Typen auf Facebook | psmedia.online

Was lernen wir daraus?

Die Kunst besteht darin, interaktionsreifen Content zu produzieren und diesen über entsprechendes Community Management im Nachhinein zu betreuen. Ein aktives Ansprechen einzelner Kommentatoren, das Posten von thematisch passenden Fragestellungen oder Anregen kontroverser Diskussionen erhöht nach unserer Erfahrung enorm die Relevanz einzelner Postings und sorgt dafür, dass diese häufiger in den Feeds unserer Fans ausgespielt werden.

Gerne beraten und unterstützen wir dich im Community Management für deine Facebookseite und weiteren Social-Media-Kanäle.

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Dennis

Willkommen auf unserem Blog. Ich bin Dennis und beschäftige mich mit den neusten Trends im Bereich Social Media - hauptsächlich im Paid Social. Meine beruflichen Wurzeln liegen im klassischen Zeitungsjournalismus. Bei psmedia begleite ich als Social Media Manager und Redakteur den digitalen Wandel an vorderster Front.