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Social Advertising: Werben auf Facebook & Instagram

17. März 2020 Mara

Social Advertising erlebt mit Werbeausgaben in Höhe von ca. 3.025 Millionen Euro einen bisherigen Höhepunkt. So zumindest die Prognose für das Jahr 2020. Im Jahr 2023 liegen die Ausgaben nach Schätzungen schon bei 3,7 Millionen. Der Anteil von Social-Media-Werbung liegt hierbei mobile deutlich höher als desktop. Also gilt auch hier – mobile first! Werbetreibenden werden allerhand Möglichkeiten geboten, aus verschiedenen Formaten auszuwählen, um ihre Zielgruppe optimal anzusprechen. Facebook und Instagram gehören zu den beliebtesten Sozialen Netzwerken und bieten von allen Netzwerken die meisten Möglichkeiten für Werbetreibende. Aber was sind die Vorteile? Wir werbe ich möglichst kosteneffizient und vor allem: Wie erreiche ich meine Zielgruppe richtig? Wir erklären es euch.

 

 

Facebook – die Allzweckwaffe

Facebook ist die Mutter der Sozialen Netzwerke. Da die Plattform von allen Altersklassen genutzt wird, eignet sie sich besonders gut, um eine breite Masse von Nutzern anzusprechen. Obwohl vor allem die 20- bis 29-Jährigen das Social Network nutzen, erreicht es auch die ältere Generation. Auch die Altersgruppe 60+ ist sozialen Netzwerken gegenüber nicht so verschlossen, wie häufig angenommen wird. Facebook erfreut sich auch bei den Alteren unter uns großer Beliebtheit und ist die erste Wahl.

Die Plattform bietet hervorragende Möglichkeiten, seine Fanpage als Visitenkarte auf- und auszubauen. Sie ist quasi das Schaufenster des sozialen Netzwerks, egal ob Unternehmen, Shop oder gemeinnützige Organisation. Mit dem Business Manager und den Insights der Seiteneinstellungen wird hier außerdem ermöglicht, seine eigene Zielgruppe zu analysieren. Woher kommen die Nutzer, was für Interessen haben sie und wie viele interagieren überhaupt mit dem Content?

 

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Die Zielgruppe

Mithilfe dieser Informationen können Werbetreibende ihr Budget effizient nutzen und zielgruppenspezifische Ads schalten. So wird sichergestellt, dass auch nur die Nutzer angesprochen werden, die relevant für die Inhalte sind. Hier stehen sich Kosten- und Nutzenfaktor direkt gegenüber. Niemand verbrennt gern sein wertvolles Marketingbudget. Auch das stetige Optimieren der eigenen Marketingstrategie und Advertising-Kampagnen sollte auf den gesammelten Daten basieren.

In Bezug auf das Budget sollte auf jeden Fall im Hinterkopf behalten werden, dass der Preis für das Werben mit Facebook Ads mit der Werbedauer steigt. Trotzdem sollten auch kleinere Unternehmen hier investieren. Stichwort: Awareness-Steigerung! Nur wer präsent ist, erreicht potentielle Kunden.

 

Welche branche profitiert?

Werbetreibende sollten die Richtlinien seitens Facebook berücksichtigen. Bei der Prüfung der Ads kann es vorkommen, dass eine geringe Anzahl von Anzeigen (ca. 2%) scheinbar willkürlich gesperrt wird. Als Facebook-Marketingpartner können wir unseren Kunden einen Bonus liefern und sofort Kontakt aufnehmen.

Trotz allem lohnt sich Advertising auf Facebook auf jeden Fall. So erklärt Julian Gramatke, Performance Marketing Manager bei psmedia:

“Das detaillierte Targeting ist bei Facebook am stärksten, da Facebook seine Nutzer am besten kennt.”

 

Davon profitieren besonders Online-Shops. Durch die vielen verschiedenen Möglichkeiten, Creatives an die Nutzer zu bringen, ist Facebook als Werbeplattform sehr flexibel. Welche das genau sind, kannst du in unserem Facebook Advertising-Ratgeber nachlesen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Facebook und Instagram inzwischen zusammengehören und die Daten so effizient genutzt werden können.

 

Instagram – Mehr als nur eine Fotocommunity

Die Fotoplattform hat sich seit ihrer Gründung 2010 zu einem der beliebtesten Sozialen Netzwerke entwickelt. Seit August 2012 gehört Instagram zu Facebook (Kaufsumme damals 737 Million US-Dollar). Mit einer Nutzerzahl von über 1 Milliarde aktiven Usern weltweit, davon über 17 Millionen in Deutschland, hat sich der Social-Media-Kanal zu einer attraktiven Werbeplattform gemausert. Hierbei fällt der Großteil der Nutzer auf die Altersgruppe der 25 bis 34-Jährigen, wobei sich der Anteil von weiblichen und männlichen Nutzern die Waage hält. Aber auch die ältere Generation 65+ ist mit knapp 18 Millionen vertreten.

 

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Wie auch bei Facebook werden Werbetreibenden verschiedenste Möglichkeiten geboten, die Anzeigen zu gestalten, egal, ob Foto, Video, Carousel oder Story-Ad. Für Unternehmen ist das Werben bei Instagram durchaus attraktiv. Immerhin folgen laut eigener Aussage 90% der Nutzer einem Unternehmen (interne Daten, erhoben Oktober 2019). Werden nun das eigene Marketing und die Unternehmenspräsenz um entsprechend hochwertig gestaltete Anzeigen erweitert, stehen die Chancen nicht schlecht, die Wahrnehmung des Unternehmens und der Marke zu steigern und somit potentielle Kunden zu erreichen.

 

Video first!

Schaut man sich die Anzeigen auf Instagram genauer an, fällt auf – Video first! Das Bewegtbild gewinnt auch hier immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt, da sich Ads auch innerhalb des Story Feed der Nutzer schalten lassen. Vorteil von Story Ads: Diese nehmen den ganzen Bildschirm ein. Bei über 500 Millionen Instagram-Nutzern, die täglich Storys konsumieren, kann mit Werbung ein großes Publikum erreicht werden.

Da die Clips in den Storys nach 24 Stunden ablaufen, bieten sie das ideale Format für zeitlich begrenzte Aktionen und Angebote. Hierbei stehen auch sämtliche Effekte zur Verfügung, egal ob Gesichtsfilter, Videoeffekte oder reiner Text. Mit den Gestaltungsmöglichkeiten kann eine Anzeige wie ein ganz normaler Post gestaltet werden und bietet den Nutzern ein positives und nahtloses Nutzererlebnis. Am effizientesten sind jedoch Kampagnen die eine Kombination aus Story- und Feedplatzierungen enthalten.

 

Interne Facebook-Analyse, Mai 2019, Studie mit 14 Werbetreibenden, die mehrzeilige Brand-Lift-Tests in EMEA durchführten und ihre Kosten pro inkrementellem Ad-Recaller durch Story-Platzierungen um durchschnittlich 35% senken konnten.

 

Nutze CTAs

Wie bereits erwähnt, gehören Facebook und Instagram inzwischen zusammen. Somit stehen Werbetreibenden zahlreiche Informationen über die Zielgruppe zur Verfügung. Demnach können hier ganz einfach direkt innerhalb des Facebook Business Managers Anzeigen erstellt, verwaltet und ausgewertet werden – plattformübergreifend. Ein weiterer Vorteil von Instagram Ads sind die sogenannten Call-to-Action-Buttons wie zum Beispiel „Jetzt buchen“ oder „Kontaktiere uns“.

Die Kosten pro Ad variieren stark und sind mitunter auch von der Jahreszeit abhängig. So schlagen diese im letzten Quartal des Jahres mit höheren Kosten zu Buche als bspw. zu Beginn des Jahres. Wie auch Facebook ist Instagram ebenfalls flexibel was die Gestaltungsmöglichkeiten und Werbeziele angeht. Durch die Verknüpfung beider Social-Media-Plattformen ist Instagram ideal für Werbetreibende, die in beiden Netzwerken aktiv sind und ihre Community aufbauen wollen.

 

Was nehmen wir mit?

Facebook und Instagram lohnen sich besonders, wenn auf beiden Plattformen gleichzeitig geworben werden soll. Durch den Business Manager haben Werbetreibende Zugriff auf all die wichtigen Nutzerdaten, die sie für ihre Kampagnen und Custom Audiences benötigen. Hier hat man alles im Blick und kann, wenn nötig, rechtzeitig Optimierungen vornehmen. Das zielgruppenspezifische Targeting ermöglicht es, maximal kosteneffiziente Kampagnen anhand des Werbeziels zu steuern und auszuwerten.

 

 

Du brauchst Unterstützung oder Beratung für deine Social-Media-Kanäle? Egal, welches Ziel du verfolgst: psmedia unterstützt dich gern mit Expertenwissen. Wir bringen dich ins Netz! – Lass’ uns über dein Projekt sprechen!

 

 

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Mara

Mara ist Textremsportlerin und Kommunikationsexpertin. Sie leitet bei psmedia das Content Marketing. Dabei sind stets beide Augen auf die Plattformen und den Markt geheftet. Mit Kaffee funktioniert sie am besten.