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So generierst du den größtmöglichen Traffic

31. Januar 2020 Kateryna

Viele Kunden wollen mithilfe von Webseiten ihren Umsatz steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, dass ausreichend Traffic auf der Webseite herrscht. Oft wissen sie aber nicht, wie man relevanten Traffic generiert oder welche Werte für eine Bewertung des Erfolgs herangezogen werden müssen. Häufige Fehler dabei sind wenig Suchmaschinen-Optimierung bzw. die zu schnelle Festsetzung auf eine zu kleine oder sogar falsche Zielgruppe.

Psmedia erklärt dir, wie du Schritt für Schritt deinen Traffic steigerst, wie dieser richtig gemessen wird und welche Vorteile du dadurch hast.

 

Was ist Traffic?

Unter Traffic versteht man im Online Marketing den allgemeinen Benutzerverkehr auf einer Webseite, d.h. wie viele Nutzer auf deiner Seite sind, wie lange sie sich dort aufhalten und was sie anklicken. Ziel jedes Webseiten-Betreibers ist es, so viele qualitative Besucher wie möglich auf seine Seite zu locken. Je mehr Internetnutzer mit der Seite interagieren, desto mehr steigt die Chance auf erfolgreiche Conversions und neue Leads. Ebenso steigt die Chance auf Kooperationen mit anderen Marken und Werbetreibenden. Für den E-Commerce und Dienstleister geht es in dem Fall um potenzielle Kunden. Finanzieller Erfolg und Traffic stehen daher oftmals in direktem Zusammenhang zueinander.

 

Diese Kennzahlen machen den Traffic aus

Wollt ihr den Traffic auf eurer Seite steigern, sind folgende Kennzahlen (KPIs) wichtig:

Sitzungen: Eine Sitzung beginnt bei dem Klick auf eine Seite, geht über das vollständige Laden der Webseite und endet mit dem Schließen oder nach 30 Minuten Inaktivität. Sitzungen bestehen aus Page Impressions, die den Aufruf oder Sichtkontakt von einzelnen Unterseiten darstellen. Ein Nutzer kann mehrere Sitzungen durchführen, jedoch nicht gleichzeitig.

Anzahl der Nutzer: Hierbei muss die Relevanz der Nutzer beachtet werden: Ein Onlineshop kann mit wenigen Stammkunden auskommen, wohingegen beispielsweise Nachrichtendienste sich oft durch Werbeeinblendungen vermarkten und daher in erster Linie viele verschiedene Nutzer mit langer Sitzungsdauer auf ihrer Seite haben wollen.

Sitzungsdauer: Je länger sich ein Nutzer auf der Seite befindet und sich damit befasst, desto mehr Inhalte kann er davon aufnehmen und desto mehr Interesse zeigt er. Dies kann die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes steigern.

Bounce Rate: Der Wert der Absprungrate zeigt, wie viele Nutzer eine Webseite anklicken und sie ohne eine weitere Aktion wieder verlassen. Er sollte immer möglichst niedrig sein und dient als wichtiges Instrument für die Webseitenoptimierung.

 

So einfach misst du deinen Traffic

Um deinen Traffic zu messen, gibt es kostenlose Tools wie beispielsweise Google Analytics, die einfach zu bedienen sind und genaue Ergebnisse liefern. Das Google-Tool kann dir alle statistischen Daten liefern, die du zur Untersuchung deines Traffics brauchst, z.B. wie viel Nutzer du insgesamt hast, wie viele neue Nutzer dazukamen, wie viele Sitzungen stattfanden oder wie lange sich die User auf der Seite aufhalten.

Wenn der Traffic steigt, merken dies auch die Suchmaschinen. Google bewertet Webseiten beispielsweise auch nach der Qualität des Traffics – dem Mix der Performance-Indikatoren. Das heißt, je qualitativer dein Content und je höher dein Traffic ist, desto eher steigt auch dein Google-Ranking.

Und hier schließt sich der Kreis: Je besser du platziert bist, desto größer ist die User-Anzahl und desto mehr steigt auch der Traffic. Aus hohem Traffic folgen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine größere Reichweite bzw. höhere Umsätze.

 

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Warum dein Google Ranking wichtig für deinen Traffic ist

Bevor du den Traffic deiner Webseite optimieren kannst, solltest du am besten einen Blick auf deine Werte in Google Analytics und der Google Search Console werfen. Diese und deine vorher definierten Ziele sollten die Grundlage für deine SEO-Aktivitäten sein. Das A und O für die Erhöhung deines Traffic ist die Suchmaschinen- bzw. Keyword-Optimierung. Hierfür gibt es viele kostenlose Tools wie Google Trends oder SEO Keyword Permutation Generator , die dir bei der Keyword-Recherche und -Anpassung helfen. Je besser die Keywords deiner Seite mit der Suchanfrage eines möglichen Besuchers übereinstimmen, desto relevanter bewertet Google deine Inhalte und desto leichter wirst du von anderen gefunden – mehr Klicks, mehr Traffic. Die Chancen für ein besseres Ranking kannst du so schon mit einfachen Mitteln steigern.

 

Habe deine Ziele stets vor Augen

Da jede Webseite verschiedene Ziele hat, sollte klar definiert sein, welche Art von Traffic angestrebt wird und welche Zielgruppe du mit deinen Inhalten ansprechen möchtest. Auch hier solltest du einen Blick auf deine KPIs werfen.

Behalte also auf jeden Fall deine Zielgruppe im Auge. Je nachdem ob du z.B. Teenager, Akademiker oder Auto-Fans auf deine Seite locken möchtest, muss die komplette Webseite von der Nutzerfreundlichkeit über die äußere Erscheinung bis hin zur Sprache darauf angepasst werden. Auch das Bewerben von Webseiten bietet sich z.B. durch Social Media Posts für verschiedene Personengruppen auf unterschiedlichen Plattformen an.

Ein Beispiel: Teenager erreichst du eher auf Snapchat oder Instagram. Akademiker könnten über Xing auf deine Seite stoßen.

 

So hältst du den Nutzer auf deiner Seite

Möchtest du mehr Nutzer mit höherer Verweildauer auf deiner Webseite haben? Dann sind die Anzahl der Sitzungen und besonders die Sitzungsdauer für dich von Bedeutung. Hierfür sollte die Seite zu allererst für Smartphones optimiert sein. Denn es gilt: mobile first!

80 % aller Zugriffe geschehen inzwischen via Smartphone. Auch hier solltest du auf eine interessante und ansprechende Optik achten. Ebenso ist die User Experience – kurz UX, also auch die Struktur und die Menüführung deiner Webseite, essenziell um den Nutzer auf deiner Seite zu halten. Wenn du es jetzt noch schaffst, schnell und übersichtlich Lösungen für die Probleme deiner Nutzer mit gutem Content auf deiner Webseite zu platzieren – herzlichen Glückwunsch! Im besten Fall baust du dir eine Marke auf, zu der deine Zielgruppe regelmäßig zurückkehrt.

 

Optimiere deine Bounce Rate

Bevor du die Absprungrate optimieren kannst, musst du herausfinden, warum ein Nutzer abspringt. Mögliche Gründe könnten sein:

Nicht passende Keywords bzw. falscher Content: Die meisten Besucher werden durch Suchmaschinen auf deine Webseite geleitet. Stimmen die Keywords der Suchanfrage nicht mit dem Inhalt der Seite überein, ist die Absprungrate eher hoch, da der Nutzer nicht die Inhalte bekommt, die er sucht.

Schlechte Usability: Ist die Seite für den Nutzer nicht ansprechend und schwer zu bedienen, wird er sie schnell wieder verlassen. Dazu zählen Aspekte wie das Layout oder eine zu komplizierte Navigation und Struktur der Seite. Auch die Wahl deiner Schriftart ist relevant.

Zu lange Ladezeit: Je länger eine Webseite (auch mobil) zum Laden braucht, desto höher ist die Absprungrate, da die Nutzer die Informationen so schnell wie möglich haben wollen und sie diese im schlimmsten Fall bei anderen Anbietern schneller bekommen.

Zu viel Werbung: Je mehr Werbung auf der Webseite zu sehen ist, desto mehr werden Nutzer abgeschreckt. Zu viel bzw. die falsche Werbung können unseriös wirken, zu einer schlechten Nutzererfahrung beitragen und die Bounce Rate erhöhen.

Um deine Bounce Rate so niedrig wie möglich zu halten, solltest du also an den Faktoren Content, Layout und Technik arbeiten.

 

Komme auf den Punkt: Content is king

Der Inhalt ist der Hauptgrund, weshalb die Nutzer auf deine Webseite kommen, daher muss der Content so schnell, einfach und unkompliziert die Fragen der User beantworten wie möglich. Komme also schnell auf den Punkt und liefere genau die Informationen, nach denen deine Besucher suchen. Dabei kannst du mit einfachen Mitteln wie Medien oder dem Aufzählen von Tipps deine Texte auflockern. So sind sie für den Leser einfacher zu konsumieren. Die Chancen, dass er bleibt und vielleicht sogar zurückkehrt stehen somit schon gleich viel besser.

Top Tipp: Erfolgreiches Social Media Marketing gelingt meist nur mit einer Software als Unterstützung. Kostenlose Tools wie Buffer oder Hootsuite können dir bei der Planung von organischen Posts helfen und so die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen unterstützen. Das gesamte Marketing kann hier effizient zusammenarbeiten und damit bestmöglich den Umsatz steigern.

 

Was nehmen wir mit?

Um den Traffic nachhaltig zu steigern, behalte deine Zielgruppe immer vor Augen. Vor allem solltest du versuchen, mit deinen Inhalten die Bedürfnisse der Nutzer so gut wie möglich zu befriedigen. Liefere ihnen den Content, den sie suchen. Du brauchst kein aufwendig gestaltetes Layout – ansprechend, aber nicht zu überladen. Shopbetreiber sollten ganz besonders auf eine gute Navigation achten. Findet der potentielle Neukunde nicht sofort, was er sucht, und ist bspw. der Bestellprozess zu kompliziert, ist er schnell wieder weg.

Nutze Tools wie Google Analytics und analysiere regelmäßig deine Kennzahlen. Ein stetiges Optimieren deiner Webseite ist essentiell für die Steigerung deines Traffics.

 

 

 

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