fbpx

Paid Social: Das sind die 5 besten Alternativen zu Facebook

28. März 2019 Dennis

Der Einstieg in die Welt des Werbens auf Social-Media-Plattformen ist in der Regel leicht: Oftmals reichen schon wenige hundert Euro, um eine werbewirksame Kampagne zu starten. Durch ein gutes Targeting lassen sich Werbemaßnahmen also bereits mit  einem relativ kleinen Budget umsetzen.

Viele setzen dabei nach wie vor auf Facebook. Die Folge: Eine hohe Nachfrage sorgt bei dem Netzwerk-Giganten für steigende Preise bei den Kosten pro Impression (CPM). Das war ein Grund für uns, unsere Strategie auf mehrere B2C-Netzwerke in der DACH-Region auszuweiten. Gemeinsam mit Tobias Erdmann, unserem Head Of Performance Marketing, stellen wir einige Alternativen und einen Geheimtipp genauer vor.

Instagram – eine stark wachsende Community

Bei Instagram liegt der Fokus des Contents auf der Bildqualität, erklärt Tobias. Damit sind in erster Linie inspirierende und visuell hochwertige Inhalte gemeint. Vor allem die Möglichkeit, Bilder- und Video-Storys zu veröffentlichen liegt dabei voll im Trend. Der Vorteil: Marken können sich dort präsentieren. Der Inhalt ist zwar kurzlebig, bettet sich aber unvermittelt in den Konsum des Users ein und wirkt dadurch weniger werblich. Ebenfalls bietet diese Funktion eine gute Möglichkeit, um Produkte zu teasern und das Interesse potentieller Zielgruppen zu wecken. Die Plattform ist jedoch nicht für jede Art von Werbung geeignet.

Um beispielsweise Traffic für einen Blog oder eine Webseite zu generieren, ist Instagram in der Regel nicht die richtige Plattform.

sagt Tobias. Ausnahmen gebe es natürlich immer. Ebenfalls rechnet er damit, dass Instagram als eines der am schnellsten wachsenden Netzwerke eine immer höhere Bedeutung bekommen wird. Je nach Strategie und angepasstem Targeting können hohe Reichweiten und viel Interaktion erzeugt werden.

Paid Social: Das sind die 5 besten Alternativen zu Facebook | psmedia.online

Promoted Story: Mit einem Wisch nach oben gelangt der User schnell und unkompliziert zum Angebot der OMR.

Snapchat – günstige Ads für junge User

Derzeit hat Snapchat den Vorteil, dass ein nicht so großer Konkurrenzdruck herrscht

sagt Tobias. Deshalb ergibt sich preislich eine gute Marktsituation. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass Snapchat eine “mobile-only”-Plattform ist. Ähnlich wie bei Instagram sollte der Inhalt dabei nicht zu werblich erscheinen und auf eine junge Zielgruppe ausgerichtet sein.

Zusätzlich lassen sich starke Werbeformate wie Linsen oder Filter von bestimmten Marken auf der Plattform nutzen. “Das erzeugt Engagement mit der Marke”, betont er. Es mache also Sinn, mit beiden Elementen zu experimentieren. Ebenfalls ist es mit sogenannten Snapcodes möglich, exklusive Filter und Linsen freizuschalten. Auf diese Weise entsteht eine Verknüpfung zwischen Online- und Offlinewelt.

Paid Social: Das sind die 5 besten Alternativen zu Facebook | psmedia.online

So sehen Ads in Snapchat aus.

Twitter – für ein leseraffines Publikum

Der Vorteil von Twitter gegenüber anderen Plattformen liegt unter anderem darin, dass sich bei gutem Targeting  hochwertiger Traffic generieren lässt. “Die User sind leseraffiner”, betont Tobias.

Wir sprechen bei dem Netzwerk auch von reiferen Nutzern. Die Zielgruppen sind entsprechend kleiner, dafür aber im besten Fall hochrelevant. Das sorgt für viel Interaktion. Zudem ist es bei den Inhalten wichtig, die Aktualität im Blick zu behalten, denn Twitter wird als Echtzeitmedium in der Branche auch dem Newssegment zugeordnet. “Die User sind Aktualität gewöhnt”, sagt Tobias. Gerade Linkposts eignen sich deshalb als Inhalt für Twitter besonders gut. Das sollte bei den Kampagnen berücksichtigt werden.

Paid Social: Das sind die 5 besten Alternativen zu Facebook | psmedia.online

Auch bei Twitter betten sich die Ads in den Feed ein.

Reddit – die Startseite des Internets

Bei Reddit spricht man auch von der “Startseite des Internets”. Als riesiges Forum vereint es beinahe alle erdenklichen Themen auf einer Plattform. Entsprechend finden sich selbst für sehr spezifische Inhalte die passenden Zielgruppen. Allerdings ist Reddit eher ein kleines Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Die Ads erscheinen dabei zwischen den sogenannten Threads, unter denen die User sich fachlich austauschen.

So lassen sich einerseits Themen breit streuen, aber auch stark spezifizieren, um jeweils hochrelevanten Traffic zu erzeugen.

betont unser Head of Performance Marketing. Die Möglichkeiten der Kampagnensteuerung sind jedoch noch sehr begrenzt, werden aber stetig ausgebaut. “Derzeit lassen sich noch konkurrenzfähige Preise erzielen”, sagt Tobias.

Paid Social: Das sind die 5 besten Alternativen zu Facebook | psmedia.online

Kleine Zielgruppe, große Wirkung. Reddit wird noch immer unterschätzt!

Pinterest – der Newcomer

Seit Februar 2019 bietet nun auch Pinterest die Möglichkeit, Beiträge in der DACH-Region zu promoten. “Die Plattform ist derzeit noch ein echter Geheimtipp”, sagt Tobias . Laut eines Beitrages des Social-Media-Management-Tools Hootsuite haben mehr als die Hälfte der Nutzer einen Kauf getätigt, nachdem sie geschäftliche Inhalte auf ihrer Website gesehen haben. Gesponserte Pins werden im Home-Feed und in den Suchergebnissen wie normale Pins angezeigt, mit der Ausnahme, dass sie verstärkt und gezielt eingesetzt werden, um eine größere Reichweite zu erzielen. Sie fallen zudem kaum als Werbung auf.

Paid Social: Das sind die 5 besten Alternativen zu Facebook | psmedia.online

Promoted Pins fallen im Entdecken-Feed kaum als Werbung auf und erfreuen sich deshalb hoher Akzeptanz!

Bis auf die Kennzeichnung “Promoted” sehen die werblichen Beiträge wie normale Pins aus. Einen Nachteil hat die Plattform derzeit jedoch noch: Bislang lassen sich nur in Amerika, Australien, Neuseeland, Kanada, Frankreich, Irland und England uneingeschränkt Beiträge promoten. In Deutschland ist das zwar auch schon möglich, es stehen aber noch nicht alle Funktionen zur Verfügung.

, , , ,

Dennis

Willkommen auf unserem Blog. Ich bin Dennis und beschäftige mich mit den neusten Trends im Bereich Social Media - hauptsächlich im Paid Social. Meine beruflichen Wurzeln liegen im klassischen Zeitungsjournalismus. Bei psmedia begleite ich als Social Media Manager und Redakteur den digitalen Wandel an vorderster Front.