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Organisch vs. Paid – Bekommt man ohne Geld noch Reichweite?

12. Februar 2020 Frerik

Organische Reichweite ist tot!- Ein Gerücht, das in der Online Marketing Branche weit verbreitet ist. Keine Überraschung. Denn bei einer ständig wachsenden Flut an Content fällt es Unternehmen, Brands und Medien immer schwerer, ihre Follower mit organischen Posts zu erreichen. Doch was heißt das für mich und mein Produkt? Wie erreiche ich potenzielle Kunden? Ist organische Reichweite wirklich tot und muss ich für Reichweite jetzt immer zahlen? Wir haben die Antworten und zeigen dir an den Beispielen Facebook, Instagram und Pinterest wie du auch weiterhin Reichweite erzielst!

Muss ich für Reach zahlen?

In der Theorie ist es durchaus noch möglich, mit gutem Content gute organische Reichweite zu erzielen. Ein Blick in deine Social Media Feeds zeigt jedoch, dass gesponserte Posts längst auf den gängigen Plattformen dominieren. Das liegt vor allem daran, dass sich Unternehmen und Brands durch geänderte Algorithmen dazu gezwungen sehen, auf Paid Ads zu setzen, um ihre Message zu verbreiten.

Wenn du im Social Media potenzielle Kunden erreichen willst, kommst du also kaum noch um Paid Ads herum. Doch Vorsicht: Du solltest dich nicht darauf verlassen, dass bezahlte Reichweite automatisch zielführend ist! Um deine Zielgruppe authentisch und nachhaltig zu erreichen, braucht es mehr als ein paar gesponserte Produktposts.

 

So erzielst du Reichweite

Facebook – Content is (still) King! – Insbesondere, wenn du über hochwertigen Content verfügst, der deine Zielgruppe anspricht und deine Follower aktiviert. Es ist nach wie vor möglich mit eben jenem Content auf Facebook gute organische Reichweite zu erzielen. Der Facebook-Algorithmus belohnt Inhalte, die soziale Interaktionen innerhalb der Community anregen und platziert sie prominent im Feed deiner Fans.

Um mit organischen Posts große Reichweiten zu erzielen, muss dein Content allerdings zielführend optimiert sein. Das setzt Erfahrung und das nötige Know-how voraus.

Und auch wenn deine Beiträge reichweitenfördernd optimiert sind, ist Erfolg damit nicht garantiert. Auch attraktiver, auf deine Zielgruppe zugeschnittener Content kann in der Masse untergehen. Zudem verfügt nicht jedes Unternehmen über eine große Community, die Inhalte durch Engagement pusht und organisch verbreitet.

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Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, deine Reichweite auf Facebook durch gezielte Ad-Kampagnen zu erhöhen. Du hast dazu weitere Fragen? Dann kontaktiere unser Team!

 

Organische oder Paid Reichweite auf Facebook? Die Mischung macht’s

Deshalb lohnt es sich, auf einen gezielten Marketing-Mix zu setzen und mit einer Paid-Social-Strategie auf guten Content aufzubauen. So kannst du beispielsweise Inhalte bewerben, die schon organisch gute Ergebnisse erzielt haben. Oder du fährst eine mehrstufige Kampagne, in deren weiteren Phasen die Zielgruppe weiter geschärft wird. Die Bandbreite an Möglichkeiten, deine Message gezielt durch Ads zu verbreiten ist enorm.

Wichtig dabei: Auch deine bezahlten Facebook-Posts sollten nicht wie Werbung wirken und hochwertigen, relevanten Content beinhalten, der deine Zielgruppe anspricht, unterhält und aktiviert. Setze auf authentische Inhalte, gestalte deine Facebook-Seite vertrauenswürdig und vermeide, dass sie vom User wie eine reine Werbeplattform wahrgenommen wird.

Sowohl für organische als auch gesponserte Inhalte gilt auf Facebook: Video first! Bewegtbild erzielt grundsätzlich größere Reichweiten als andere Posts. Videos stechen im Feed zwischen Bild-Posts und Textbeiträgen heraus und kommunizieren die gewünschte Message auf allen audiovisuellen Ebenen. Auch die Facebook-Stories bieten eine Menge Potential, um deine Zielgruppe gezielt anzusprechen. Doch auch Bildinhalte können auf Facebook sowohl bezahlt als auch organisch noch gut funktionieren, solange sie auffällig gestaltet sind.

 

Instagram – Alles für die Ästhetik

Das große Plus für gesponserte Beiträge auf Instagram: Schon mit verhältnismäßig kleinem Budget lässt sich die Reichweite eines Beitrages deutlich erhöhen. Das ist besonders für junge Brands interessant, die aufgrund niedrigerer Followerzahlen nur sehr schwer organische Reichweite erzielen.

Doch auch hier gilt natürlich: content is king. Diesem Credo sollten nicht nur organische Posts, sondern auch Paid Ads folgen. Ästhetik steht bei Instagram im Vordergrund. Kreative, visuell hochwertige Inhalte, die sich in die Bildwelt von Instagram einfügen, funktionieren gleichermaßen organisch und im Paid-Bereich am besten. Achte auch auf Instagram darauf, dass deine gesponserten Posts nicht zu werblich wirken. Wenn deine Beiträge jetzt noch Engagement fördern, bist du auf der Gewinnerstraße.

 

 

Ebenso wichtig ist die Verweildauer auf deinem Post. Denn daran erkennt der Instagram-Algorithmus wie “interessant” der Beitrag für die User ist. Verbringen sie längere Zeit auf deinem Post, wird das belohnt und der Beitrag für andere Nutzer prominenter platziert. Deshalb performen auch im Ad-Bereich Boomerangs, Storys, Slideshows und Videos am besten und erzielen die größten Reichweiten. Für klassische Bildposts bieten sich hier längere, informative Beitragstexte an. Zudem sollte dein Account authentisch wirken, die passende Bildsprache sprechen und deine Zielgruppe im besten Fall durch ein Follow nachhaltig binden.

Doch auch auf Instagram kannst du ohne finanziellen Einsatz an deiner Reichweite schrauben. Dazu musst du deine Posts den Anforderungen des Instagram-Algorithmus anpassen und deine Inhalte durch einige wichtige Kniffe reichweitenfördernd optimieren. Insbesondere mit dem richtigen Wording lässt sich hier eine Menge rausholen.

 

Pinterest – Gekommen, um zu kaufen

Pinterest lohnt sich vor allem für Brands, deren Content Probleme löst. Blogs und Magazine, die zum Beispiel lehrreiche Tutorials, Rezepte oder DIY-Anleitungen anbieten, erreichen somit auf Pinterest mit hoher Wahrscheinlichkeit die passende Zielgruppe.

Der größte Vorteil von Pinterest als Werbeplattform für Unternehmen und Brands liegt in seiner kauffreudigen Community. Pinterest-User besuchen die Plattform, weil sie konsumieren wollen und aktiv nach Inspiration, Produktvorschlägen und Lösungen suchen. Bereite deine Inhalte optisch ansprechend und unterhaltsam auf und erhöhe deine organische Reichweite durch cleveres Pinnen und die richtigen Keywords. Dann kannst du auf Pinterest auch ohne Paid Reach mit konsumfreudigen Kunden rechnen.

 

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Pinterest-Ads punkten besonders durch ihre organische Integration in den Feed.

 

Setzt du zusätzlich auf Pinterest-Ads, profitierst du davon, dass sich bezahlte Inhalte organisch in den Feed einfügen und kaum als Werbung wahrgenommen werden. Denn Pinterest-Ads wirken optisch zunächst wie gewöhnliche User-Beiträge, stechen nicht als bezahlte Inhalte heraus und behalten dadurch den Empfehlungscharakter, der Pinterest als Plattform auszeichnet.

 

Was nehmen wir mit?

Wenn du guten, für die Community relevanten Content erstellst, deine Zielgruppe kennst und einige Tricks und Kniffe befolgst, kannst du nach wie vor auf organische Reichweite setzen. Doch um deine Brand gezielt in deiner Zielgruppe zu verbreiten und erfolgreich Kunden zu aktivieren, ist ein Mix aus Paid und Organic Reach in den Sozialen Netzwerken ein absolutes Muss.

Durch Social Ads kannst du vielversprechende Zielgruppen genau filtern und musst dich nicht mehr ausschließlich auf deine Community verlassen. Für eine erfolgreiche Ad-Kampagne benötigst du zudem nicht immer gigantische Budgets. Schon mit kleinen, gezielt eingesetzten finanziellen Mitteln kannst du große Erfolge feiern. Besonders dann, wenn guter Content und das richtige Targeting Hand in Hand gehen.

Doch auch für den Erfolg deiner Social Advertising und Paid Media Kampagne ist der Content entscheidend. Setze stets auf authentische Inhalte, die dem User einen Mehrwert über eine reine Kaufempfehlung hinaus bieten. Hochwertiger und relevanter Content ist auch im Paid-Bereich unentbehrlich und führt zu einer noch besseren Positionierung deiner Ads auf der jeweiligen Plattform.

 

 

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Frerik

Spezialgebiete: Memes basteln und Gifs finden. Lieblingsessen: Wirsingrouladen. Jobbezeichnung: Jr. Content Manager