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Die 5 größten Fehler beim Facebook-Marketing im E-Commerce

24. September 2020 Daniel Quick

Du hast einen Onlineshop und schaltest Werbung auf Facebook, doch irgendwie funktioniert nichts so, wie du es dir vorgestellt hast? In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du die 5 häufigsten Fehler vermeidest und stattdessen erfolgreich und nachhaltig für dein Unternehmen wirbst.

Fehler #1: Tracking

Egal ob auf Facebook oder irgendeiner anderen Werbeplattform: Das Messen, Generieren und Evaluieren von Daten ist das A und O für eine langfristig erfolgreiche Online-Marketing-Kampagne. Daher solltest du dir bereits vor allem anderen darüber Gedanken machen, wie du effektiv und legal die Daten deiner Shop-Besucher nutzen kannst.

Der Facebook-Pixel öffnet dir hierbei die Tür zu einer ganz anderen Welt des Marketings. Alle Daten, die durch eine Implementierung des Pixels auf deiner Shopseite gesammelt werden, sind maßgeblich entscheidend für die Optimierung deiner Kampagnen und die Generierung hoch relevanter Zielgruppen. Mit Hilfe spezifischer Pixel-Events (wie z.B. Add to Cart oder Purchase) wird es dem FB-Algorithmus erst ermöglicht, sein gesamtes Potenzial zu entfalten. Keinen Facebook Pixel zu nutzen, ist also ein echtes No-Go für Onlineshop- Betreiber.

Fehler #2: Du testest nicht regelmäßig

Es gibt unzählige Variablen, die den Erfolg einer Kampagnen bestimmen und vor allem beeinflussen können. Daher ist es immer ratsam, regelmäßig neue Bilder, Texte, Überschriften und Call-To-Action-Buttons auszuprobieren. Neben dem offensichtlichen Testen von Creatives gibt es im Werbeanzeigenmanager von Facebook noch zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten, die du bei der Optimierung deiner Kampagnen im Hinterkopf behalten solltest. Gerade zum Beginn einer neuen Kampagne sollten je nach Zielsetzung entsprechend relevante Variablen identifiziert, getestet und evaluiert werden, um so langfristig mehr Erfolg zu verzeichnen.
Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Ergebnisse systematisch dokumentiert werden, damit du auch bei zukünftigen Kampagnen auf die Ergebnisse und das erlernte Wissen zurückgreifen kannst.

Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Ergebnisse systematisch dokumentiert werden, damit du auch bei zukünftigen Kampagnen auf die Ergebnisse und das erlernte Wissen zurückgreifen kannst.

Bild 1: Screenshot aus dem Facebook Business Manager / Testings

Fehler #3: Targeting

Zwei der wichtigsten Bausteine beim Targeting auf Facebook sind Custom Audiences (Spezifische Nutzerzielgruppen) und Lookalike Audiences (Statistische Zwillingszielgruppen). Custom Audiences sind Listen von zum Beispiel Kunden und Personen, die bereits mit deiner Facebook-Seite interagiert oder deinen Onlineshop besucht haben. Richtig angewendet können diese Listen beispielsweise dazu verwendet werden, um Kunden auf ihrem Weg zum Kauf erneut anzusprechen und sie mithilfe von Gutscheinen oder Rabatten zum Kauf zu verleiten. Lookalike Audiences bilden aus einer von dir bestimmten Custom Audience statistische Zwillinge. Sie bestehen also aus ähnlichen Personen deiner Custom Audience. Wenn du eine Lookalike deiner Kunden bildest, eignet sich diese besonders gut dazu, um potenzielle Neukunden zu akquirieren.

Bild 2: Screenshot aus dem Facebook Business Manager / Custom Audience

Du solltest darauf achten, dass die verwendeten Audiences nicht zu klein sind, da sonst der Algorithmus eventuell nicht genügend relevante Daten generieren kann. Als Grundlage für eine Lookalike Audience empfiehlt Facebook eine Source Audience, die zwischen 1.000 und 50.000 Personen enthält.

Fehler #4: Du triffst zu schnell Entscheidungen

Der Facebook-Algorithmus ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass es für einen Menschen fast unmöglich geworden ist, die komplexen Entscheidungen und Prozesse dahinter nachzuvollziehen. Dementsprechend fällt es vielen Einsteigern schwer, ihr Vertrauen in ein “unbekanntes” System zu stecken. Aufgrund dieses Misstrauens werden oftmals voreilige Schlüsse über die Kampagnenperformance getroffen, die im schlimmsten Fall sogar zur kompletten Einstellung der Marketing-Maßnahmen führen können.

Bereits mit den ersten Impressionen testet der Facebook-Algorithmus systematisch, wie und wo deine Anzeigen am besten ausgespielt werden müssen, um das angegebene Ziel zu erreichen. Hierbei ist es wichtig, dass du den Algorithmus in seiner Lernphase ausreichende Daten generieren lässt und keine voreiligen Schlüsse ziehst, da der Algorithmus im Laufe der Zeit immer effektiver wird. Besonders während, aber auch nach der Lernphase sollten größere Änderungen an der Kampagne vermieden werden, da dies dazu führen kann, dass der Algorithmus erneut beginnen muss, ausreichend Daten zur Optimierung zu sammeln. In der Regel wird die Lernphase einer Anzeigengruppe beendet, sobald diese mindestens 50-mal das zuvor definierte Ziel innerhalb von 7 Tagen erreicht.

Fehler #5: Falsche Key Performance Indicator

Bild 3: Screenshot aus dem Facebook Business Manager / KPIs

Grundlegend ist die richtige Auswahl von KPIs eine allgemeingültige Voraussetzung, um performante Marketingkampagnen aufzusetzen. Sinnvollerweise sollten die gewünschten Ziele und die zugehörigen KPIs also bereits vor dem Start genau definiert sein, da diese im Regelfall auch aufeinander aufbauen. KPIs die im E-Commerce eine besonders wichtige Rolle spielen, sind unter anderem der Return on Advertising Spend (ROAS), der Return on Invest (ROI), die effektiven Kosten pro Kauf und damit verbunden natürlich auch der Umsatz.

Die Auswertung der KPIs hilft letztendlich dabei, die erfolgreichsten Maßnahmen zu identifizieren oder bei weniger erfolgreichen Kampagnen das Optimierungspotential zu erkennen. Auch zu teure Maßnahmen werden so zeitnah identifiziert und können beendet werden, bevor sie wertvolles Werbebudget verschlingen. Nach und nach entwickelt sich so ein Grundgerüst, das zum Erreichen des gewünschten Marketingziels führt.

Checkliste für dein Facebook Marketing

Wir hoffen, die “Fehler” in diesem Artikel dienen dir künftig als Ansatzpunkt und helfen dir dabei, deine Werbemaßnahmen noch effizienter und vor allem gewinnbringender umzusetzen. Hier nochmal eine kleiner Fragenkatalog, den du vor Beginn deiner Facebook Kampagne durchgehen solltest:

  • Funktioniert der Facebook Pixel einwandfrei?
  • Sind Google Analytics oder ähnliche Tracking-Tools richtig eingerichtet?
  • Habe ich alle Zielgruppen, die ich benötige?
  • Habe ich genug Budget, um meine Ziele zu erreichen?
  • Habe ich die richtigen Creative Formate?
  • Kenne ich meine KPIs?
  • Ist mein Shop optimiert?
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