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4 Dinge, die du für einen erfolgreichen Pinterest-Start wissen musst

11. August 2020 Nora Ritzschke

Noch immer gibt es eine Menge Irrtümer bezüglich Pinterest, die sich wacker halten. Viele Unternehmen, gerade kleinere, lassen sich davon abschrecken und setzen lieber auf Altbewährtes. Doch das ist ein Fehler: Nirgends ist die Nutzerschaft kaufaffiner und empfänglicher für Werbung (da explizit auf der Suche nach Inspiration) sowie neue Marken. Besonders für Unternehmen mit contentreichen Themen sowie Webshops kann Pinterest ein dankbarer Trafficlieferant werden.

“Organisch geht in sozialen Netzwerken doch eh nichts!”

“Pinterest ist nur was für Basteltanten 30+!”

“Es ist viel zu zeitintensiv!”

Diese und ähnliche Sätze fallen noch immer häufig, wenn Pinterest als Marketingkanal ins Spiel gebracht wird. Machen wir es kurz: Nichts davon stimmt. Wir räumen mit den größten Irrtümern auf und erklären dir, was wirklich stimmt.

Pinterest ist KEIN soziales Netzwerk

Dass Pinterest in einem Atemzug mit Facebook, Instagram und Co genannt wird, ist ein Fehler. Letztendlich ist die Plattform nichts anderes als eine Suchmaschine für Bilder. Nicht soziale Interaktionen und Follower machen einen Pin erfolgreich, sondern optimale Keywordplatzierung und ein durchdachtes Layout. Die “guided search” und weitere Funktionen machen Pinterest zu einem Mekka für visuelle Inspiration und Ideenfindung. 

Kleiner Bonus: Pins und Boards sind für Google relevant. Die Arbeit zahlt sich also gleich doppelt aus!

Männliche Zielgruppe vorhanden

Nach wie vor ist Pinterest eher eine von Frauen genutzte Plattform. Doch die Verteilung von 70/30 befindet sich im Wandel: Fast die Hälfte der Neuanmeldungen stammen mittlerweile von Männern!

Ob Automarke, Mode oder Heimwerkerbedarf – auch “männliche” Themen finden auf Pinterest interessierte Leser. Die Konkurrenz ist derzeit noch vergleichsweise gering, wer also jetzt loslegt, kann die Mitbewerber überholen!

Zwischen Bastelanleitungen und Bananenbrot

Stimmt_ DIY  und Food sind Top-Themen auf Pinterest. Darüber hinaus gibt es noch weitere “Dauerbrenner”: etwa Mode, Beauty, Wohnen, Rezepte aller Art, Reisen, Familienthemen. Doch auch nischigere Themen wie Finanzen, Marketing und Business, Tattoos, Heimwerken, uvm. setzen sich immer stärker durch. Mit der richtigen Strategie lassen sich aber selbst Dienstleistungen und Erotikartikel sinnvoll platzieren. Ganz allgemein lässt sich sagen: Ratgeber-Content und inspirierende Grafiken gewinnen.

Der Erfolg ist nicht messbar?

Jein. Die Pinterest Analytics wurden Anfang 2020 überarbeitet und ermöglichen seitdem deutlich bessere Insights (nur mit Businessprofil einsehbar). Darüber hinaus lässt sich der Traffic via Google Analytics nachvollziehen.

Was mit “Der Erfolg ist nicht messbar” in Bezug auf Pinterest oft eher gemeint ist: Beginnt man mit dem Pinnen, werden Erfolge nicht unmittelbar sichtbar. Es gibt weder Likes noch Comments, auch Impressions sind nicht sofort zu verzeichnen. Vielmehr dauert es drei, oft sogar bis zu sechs Monate, bis sich erste virale Effekte abzeichnen. Der größte Vorteil von Pinterest, nämlich die langfristige Sichtbarkeit, wird sogar erst nach ein bis zwei Jahren spürbar, etwa wenn saisonale Pins wieder “herausgekramt” werden oder einmal optimierte Layouts stetig für Traffic sorgen.

Du hast Lust auf Pinterest gekriegt und willst direkt loslegen? Dann findest du hier unsere Anleitung, wie du in 5 Schritten erfolgreich auf Pinterest startest!

Das klingt schön und gut, aber eigentlich hast du keine Zeit für Pinterest? Kein Problem! Kontaktiere uns und lass uns gemeinsam prüfen, wie wir als Social Media Agentur Pinterest für dein Unternehmen etablieren können!

Nora Ritzschke

Nora l(i)ebt Social Media! Ob Instagram, Pinterest oder Blogs, ob beruflich oder privat: Offline ist sie selten. Am liebsten surft sie mobile - innovative Apps sind genau ihr Ding!